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Tragkraftspritzen der Bitterfelder Feuerwehrgerätefabrik Bräunert



Erstmals wirbt Bräunert 1928 mit dem Verkauf vom Motorspritzen, die Kommissionsware der Fa. Flader/Jöhstadt sind. Die älteste heute noch erhaltene Bräunert TS befindet sich im Ohrekreis/Sachsen-Anhalt, stammt aus dem Jahr 1929 und trägt die Bräunert Firmennummer 2004. Die jüngste Bräunert (Flader) ist eine ZW2 mit der Nummer 2472 und befindet sich im Feuerwehrmuseum Grethen, Muldetalkreis.


Nachdem Mitte der 20er Jahre die Handdruckspritzen technisch überholt waren, und von den weitaus leistungsfähigeren TS abgelöst wurden, beschränkte Bräunert sich auf den Bau von TSA, der mit zugelieferten Komponenten bestückt wurde.




TSA Modell Rossla





TSA Modell Kollenbey





TSA Modell Mansfeld





Mit Schaffung der DIN FEN 560 wurden die Kraftspritzen aller Hersteller vereinheitlicht. Bräunert verkaufte das oben gezeigte, von Flader hergestellte Modell, in den Varianten ZW 1 und ZW 2. In den vierziger Jahren kam es zur Schaffung von Einheitsangeboten durch die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Feuerwehrgeräteindustrie Berlin. Zubehör, Preise, Verkaufs- und Lieferbedingungen waren seitdem im Deutschen Reich einheitlich.
Technische Daten:
Wassergekühlter Zweitakter PS ZW1 15 ZW2 27
Zylinder 2 2






TSA Modell Apenburg

Mittlerweile wurde mir durch Günter Rux und Detlef Nase über historisches Prospektmaterial auch noch ein geschlossener TSA Modell Apenburg mit innenliegenden Saugschläuchen nachgewiesen. Leider ist mir kein heute noch existierendes Modell bekannt. Für Hinweise wäre ich dankbar.




Prospekt aus dem Jahr 1942