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Handdruckspritzen der Bitterfelder Feuerwehrgerätefabrik Bräunert





Die folgenden Abbildungen stammen aus den Katalogen von 1896 sowie 1908 und stellen einen Ausschnitt der von Bräunert gefertigten Handdruckspritzen dar. Zitat aus dem Katalog von 1896: "Alle Ventilkörper sind von gleicher Konstruction und nur hinsichtlich ihrer Größe voneinander verschieden. Ventilkörper, Pumpencylinder und Verbindungskanäle bestehen aus bestem, zähen Messingguss, der Verschlußdeckel, die Kolben und Ventilkegel aus Bronce. Die hohen Broncekolben sind eingeschliffen und ausserdem mit Ledermanschetten versehen, die sich durch Wasserpressung von selbst spannen."


Abprotzspritze

Der Schwerpunkt der Spritze liegt beim Fahren über der Mitte der Achse, Weil die Mannschaften an der Deichsel durch das Gewicht des Werkes und Gefährts nicht belastet werden, sind diese Spritzen leicht fahrbar. Abprotzboden mit Eisenschienen beschlagen, und mit Handgriffen und Ketten versehen. Hebel mit Doppelpufferungen in Rotgußpfannen gelagert. 2 Werkzeugkasten. Im Preis inbegriffen: 4,5 bis 6 m Saugleitung mit Gewinden, 2 m gummierter Ansatzschlauch, Strahlrohr, 2 Mundstücke, Holzhammer, die nötigen Schlauch- und Schraubenschlüssel. Cylinderdurchmesser 80 - 150 mm, Wurfweite 23 - 38 m, Preis (1896) 580 - 1350 Mark.




Leichte Landspritze

Wagengestell ganz aus Faconeisen, sehr kurz gebaut, Vorderräder durchlenkbar, Wasserkasten hochstehend, 4 Sitzplätze, Hebel mit Doppelpufferungen, Werkzeugksten unter den Hintersitzen, im Preis inbegriffen:5,25m Saugleitung in 3 Teilen mit Gewinden, abschraubbarer Saugkopf mit Räumdeckel, 2 m gummierter Ansatzschlauch, Strahlrohr, 2 Mundstücke, Holzhammer, Schmierbüchse, die nötigen Schlauch- und Schraubenschlüssel. Cylinderdurchmesser 80 - 100 mm, Wurfweite 23 - 29 m, Preis (1896) 725 - 945 Mark




Wagenspritze





Omnibusspritze





Universal-Löschzug System Krameier-Bräunert

Der Brandmeister Karl Krameyer aus Berlin, wurde 1891 von den öffentlichen Feuersozietäten der Provinz Sachsen als Feuerlöschinspektor angestellt. 1901 zum Feuerlöschdirektor ernannt, trat er am 31. März 1923 in den Ruhestand. Der nach Angaben von Krameyer von Bräunert gefertigte Universal Löschzug "soll das für den ersten Angriff erforderliche Wasser selbst mitbringen. Das Gefährt soll vollkommen betriebsfertig auf dem Brandplatze erscheinen. ... sind alle zur Bekämpfung eine Kleinfeuers nötigen Geräte zu einem Fahrzeug vereinigt, da somit einen ganzen Löschzug bisheriger Zusammensetzung ersetzt."